Zur 21. Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Saarlouis hatte der Vorsitzende Bernd Paul nach Berus in die ehemalige Sendehalle Europe 1 eingeladen.
Die Überherrner Bürgermeisterin Anna Yliniva-Hoffmann freute sich, die Anwesenden in einer eher ungewöhnlichen Tagungsstätte begrüßen zu können. Die 1954 Anlage beherbergte einst den größten Langwellensender Europas. Zwischen all der historischen Technik hieß sie die 67 Delegierte der einzelnen Feuerwehren des Landkreises willkommen.
Weiterhin konnte Bernd Paul aber er auch zahlreiche Gäste begrüßen. Darunter der Kreisbeigeordneter Bernd Valentin als Vertreter des Landrates, Landesbrandinspekteur Timo Meyer, den Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Manfred Rippel sowie seine beiden Vizepräsidenten Claus Kürsteiner und Gerhard Sauer, den Landesjugendleiter Christoph Gillmann sowie der Landesseniorensprecher Albert Zitt
In ihren Grußworten zollten diese den Feuerwehrangehörigen des Landkreises Saarlouis ihren Respekt für ihr unermüdliches Engagement und ihren tagtäglichen Einsatz.
Anschließend informierte der KFV-Vorsitzende Bernd Paul die Anwesenden über die Tätigkeiten des Kreisfeuerwehrverbandes. Im Jahr 2025 konnten wieder viele praktischen Fortbildungsveranstaltungen für die Einsatzkräfte angeboten werden.
Erfreulich, dass die Mitgliederzahlen beim Feuerwehrnachwuchs annähernd konstant geblieben sind: in der Jugendfeuerwehr waren im Vorjahr 755 Jungen und Mädchen aktiv. Diese Zahl ist eine gute Basis und sichert den Nachwuchs für die aktive Einsatzmannschaft. Daher wird auch viel Zeit in die Jugendarbeit investiert: rund 14.000 Stunden leisteten die Ausbilderinnen und Ausbilder der Jugendfeuerwehr ehrenamtlich für die Vorbereitung, die feuerwehrtechnische Ausbildung und allgemeine Unternehmungen und Aktionen. Die Jugendfeuerwehr ist somit eine der stärksten Gruppierungen, die so aktiv Jugendarbeit betreibt.
Um auch weiter spannende und lehrreiche Ausbildungen anbieten zu können, erhielten alle Jugendfeuerwehren der 13 Städte und Gemeinden einen Experimentierkoffer überreicht.
Ab 16 Jahren erfolgt dann der Wechsel in den aktiven Dienst. Hier sind derzeit im Kreis Saarlouis 2.149 Feuerwehrangehörige aktiv, 226 davon sind weiblich. Diese Männer und Frauen sorgen im Kreis Saarlouis das ganze Jahr rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung.
Auch wenn der Brandschutz somit auch sicheren Beinen steht, ist Zuwachs immer herzlich willkommen. Ob bei der Jugendfeuerwehr oder im aktiven Dienst, ob Neuzugang oder Wiederkehrer - alle Feuerwehren des Landkreises freuen sich über weiteren Zuwachs. Interessiert?







